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Donnerstag, 1. März 2012

Wenn schon lernen...

...dann zumindest am Strand. Morgen ist die Prüfung zu 8 Themen mit 60 Fragen in 3 1/2 Stunden und wir lernen alle wie blöd. Nur heute morgen nach der Mantra Initiation hab ich mir zwei Stunden Auszeit in der Asana Clas auf dem Beach Deck gegönnt, brauchte Luft für den Kopf. Ist viel zu lernen, aber vieles ist doch hängen geblieben im Kopf. Drückt mir die Daumen für morge. (7 Uhr unsere Zeit, 13 Uhr in Deutschland)...
Mantra Initiation war ein schönes und intensives Erlebnis, die Meditation danach sehr tief...

Mittwoch, 29. Februar 2012

Inspiration 2

Guuuuuuter Tag! Fing gleich mit einem. gandiosen Silent Walk mit Arjuna an. "you have your own destiny in your own hand" - mein Zitat des Tages! Er hat ganz viel über Swami Vishnu-Devananda, Erwartungshaltungen und echte Liebe gesprochen - completely heart touching!!! Und wir sollte das Om Trayambakam heute vom Strand Satsang Menschen schicken, die es dringend brauchen - hier ist die Energie davon auch für Euch! Class war ebenfalls klasse - heute Kopfstad-Arm-Varianten (ausgestreckt, vor der Nase verschränkt etc.) - hat total Spaß gemacht. Wenn ich so weiter mache, mache ich bald Popeye Konkurrenz ;-) Ich geniesse jede Sekunde, die ich hier noch hab- war grad in Wasser ud liege jetzt am Strand...

Inspiring!

Wir hatten einen tollen Abend-Satsang heute. Gastrednerin war Dr. Elaine Valdov, ehemalige UN-Vertreterin für NGO's, auch mal Zuständig für Jugendprogramme, Direktorin des Internationalen Instituts für Friedenskultur bei den United Nations und Präsident der Internationalen Friedensbotschafter. Als ich sie vor ein paar Wochen im Programm gesehen hab, hat mich das Thema nicht wirklich angesprochen. Aber heute abend - live und in Farbe - kann ich nur sagen: superspannend! Generell geht es bei den beiden Programmen "Yoga Peace Ambassodors" und "Yogis without border" darum, dass Yogalehrer durch ihren Unterricht die Welt verändern. Beim Yoga geht es im Grunde um den inneren Frieden, den man mit der Praxis mehr und mehr findet. Dieser wird durch den Unterricht nach aussen zu anderen getragen. Denn wie Swamiji schon in den 70ern und 80ern bei seinen Peace Missions sagte "You need inner peace to create outer peace". Ganz konkret geht es bei den Projekten darum, das Yogalehrer in Gefängnissen, sozial benachteiligten Stadtteilen etc. unterrichten ebenso wie in Post-Conflict Areas nach Naturkatastropen und durch Menschenhand entstandene Katastrophen. Yogis without borders arbeitet dafür weltweit mit dem Roten Kreuz zusammen. Big Scale!
Gerade heute hatten wir auch in Yoga-Philosophie das Thema Katastrophen, Trauer und Yoga - und die Ansätze aus Philosophie und innerer Haltung passen gut zusammen.
Hatte mich noch kurz mit Elaine unterhalten, da sie durch ihre Arbeit Leos (!, sie hat mich zuerst nach Leos gefragt, als ich Lions erwähnt hatte;-) und natürlich Lions ganz gut kennt. War wirklich gut. Und das beste: ganz am Schluss waren bestimmt noch 10 TTCs da, die mit ihr über konkrete Projekte diskutiert haben, wie etwa Unterricht im Frauengefängnis. Sonst bleibt nie einer länger als notwendig im Tempel, aber dem Thema waren viele wirklich davei. Diese Gruppe ist sowieso der Hammer!!!
Morgen haben wir Review Class und - ach ja - Silent Walk (yessssss!). Mantra Initiation wurde aus noch unbekannten Gründen um einen Tag verschoben. Heute hat es zwar wie blöd geschüttet, aber morgen soll es sonnig werden - ich freu mich schon auf den Strand und Arjunas Swami-Stories...

Montag, 27. Februar 2012

Meine BeeCees

Darf ich vorstellen: die BeeCees - unsere kleine Teacher-Student-Gruppe, in der wir die letzten anderthalb Wochen Unterrichten geübt haben!!! Brigitte, Charlie und Carolina. Hab heute meine Open Class unterrichtet mit Fokus auf emotionale und geistige Balance und Stärke. Bis auf zwei links-rechts-Dreher hat auch alles geklappt, sogar Timing und manuelle Korrekturen. Hat mir einfach riesig Spaß gemacht und sooooo viel Energie zurückgegeben. Und alle drei sind mit einem Lächeln aus der Endentspannung aufgestanden ;-) yes, teaching rocks!!!

Sonntag, 26. Februar 2012

Muskeln und Co.

So, heute morgen (noch vor 6 Uhr) eine kleine Lektion für alle Sportler, Yogis und Bio-Interessierten. Wir hatten doch gestern das Thema in Anatomie, also ein guter Zeitpunkt hierfür. Wie wir bestimmt alle ausm Bio-Unterricht noch wissen (hüstel...), gibt es bei Muskeln immer den Spieler (=Agonisten) und Gegenspieler (=Antagonisten). Bizeps und Trizeps sind so ein Paar. Beim Yoga besonders beliebt: der hintere Oberschenkelmuskel (hamstring im Englischen) und Quadrizps im vorderen Oberschenkel. Die Hamstrings sind nämlich häufig verkürzt und lassen die Vorwärtsbeuge so schön gedehnt-schmerzhaft werden. Ich kann da auch nur ein Lied von singen, trotz 12 Jahren Yoga-Praxis. Es gibt aber eine Trick. Wenn der Gegenspieler angespannt ist, MUSS biologisch gesehen, der Spieler entspannen - geht einfach nicht anders. Also, bei der Vorwärtsbeuge mit gestreckten Beinen und gradem Rücken nach vorne Beugen, Füße oder Unterschenkel anfassen und ganz fest den vorderen Oberschenkel anspannen. Zack - weiteratmen und schon ist man viel weiter unten. Das funktioniert mit fast allen Muskeln. Man kann dann auch noch das Prinzip der isometrischen Ko-Kontraktion anwenden und Agonisten und Antagonisten kurz beide zusammen anspannen und dann wieder loslassen, dann kommt man noch weiter. Für alle fortgeschrittenen Yogis und Yogalehrern unter Euch hier noch ein Linktipp www.bandhayoga.com mit täglichem kostenlosen Newsletter zu genau diesem Thema. Ich spanne jetzt mal die Beinmuskeln an und begebe mich zum Morning Satsang auf did Plattform nebenan...
p.s. kleiner Mittags-Nachtrag: ich fand es seeeehr beruhigend zu wissen, dass einfach Menschen mit angeborener hoher Dehnbarkeit gibt (das sind dann die, die problemlos ihre Knie küssen können oder die Füße hinterm Kop verschränken) und die mit niedriger Dehnbarkeit (da hat mein Körper wohl "hier!!!" geschrieen. Aber egal wie toll die Positionen bei manchen aussehn - es kommt auf das an, was dabei im inneren passiert. Das ist bei den steiferen Leuten meist viel mehr als bei den super bendy guys... Also, Yoga ist der Weg - und nicht das Ziel. Und sehr süß fand ich Kashis Idee, die zu Hause einen reinen Männerkurs (für Athleten, körperlich arbeitende Männer und Bürohengste) und sie nennt den Kurs einfach "yoga for stiff guys". Würde in Deutschland unter dem Namen wohl nicht funzen, aber die Idee ist gut...

Chair Yoga

Heute hatten wir eine Class mit Adaptive Yoga - sprich Varianten für Verletzte, ältere, unbewegliche Menschen oder bei bestimmten Krankheiten oder Bewegungseinschränkungen. Unter anderem auf einem Stuhl oder anders angepasst. Das war sehr gut und informativ, aber natürlich ist da Feld sehr, sehr umfangreich. Es gibt mittlerweile sogar eine ganze Ausbildung für Yogatherapeuten. Haben aber sehr gute Bücher empfohle bekommen und ein paar sind schon auf meiner Amazon-Wunschliste drauf. Individuelle Empfehlungen für ein paar Freunde kommen separat mit privater Mail ;-) Und vielleicht finde ich ja noch ein paar Übungen um meine verkürzte linke Hüftsehne länger zu kriegen ;-) a- das ist nämlich die Seite mit dem Knie. Obwohl es schon seit vier Tagen nicht mehr weh tut, juhuu... Und meine Arme und Schultern sind mittlerweile gefühlt pure Muskelmasse. Hier ist alles bestens, hatten heute mittag Chant-Klasse und jetzt gleich Anatomie - Muskel und Sehnen. Vermisse hier übrigens mein "Besser Leben mit Yoga" und mein "yoga anatomie" Buch, die hätte ich doch mal einpacken sollen... Und morgen darf ich wieder unterrichten, juhuuu..

Samstag, 25. Februar 2012

spät..

...ist es mal wieder geworden. Wir haben einen berühmten Kirtan-Sänger hier (ich kenne ihn mal wieder nicht, aber er hat schon mit Sting gesungen und aufgenommen): Krishna Das. Tempel wäre mit 300 Gästen zu voll geworden, also haben wir für die nächsten drei Tage Satsang auf der Garten-Plattform. Ist zwar gleich neben meinem Zelt, heisst aber auch, dass ich mich morgen früh nicht so schön wie sonst mal ab und zu davon schleichen kann für ein bisschen Ruhe ;-) Silent walk ist morgen natürlich wieder nicht. Das führte heute zu etwas Rebellion bei den TTClern, weil keiner von uns grad mehr Lust auf Sitzen hat... Dazu kam heute noch eine vollgepfropfte Anatomieklasse mit neun (!) Hausaufgabenfragen zu Ernährung, Fasten und Skelett (bis morgen mittag abzugeben) sowie die Tatsache, dass Satsang wegen des Konzerts immer schon um 19:30 Uhr (statt 20 Uhr) anfängt für die nächsten drei Tage und bis viertel nach zehn geht anstatt bis 22 Uhr. Trotzdem müssen wir zwischen 18:30 und Satsangbeginn noch eine Stunde Karma-Yoga absolvieren - sprich zum Essen holen und essen bleiben noch genau 20 min - bei 300 Leuten gleichzeitig nicht wirklich lustig und entspannt... Also, wie gesagt Rebellion - aber es ging dann trotzdem irgendwie heute. Das ist halt auch yogisch - entspannen und annehmen ;-) Das Konzert hat dann allerdings für alles wieder entschädigt - und wir haben mal wieder tanzend den Ashram gerockt... Krishna Das ist übrigens auch leicht bei YouTube zu finden...